Pressemitteilung Nr. 16-172 vom 11.05.09 Beißgefahr geht von Landesregierung aus - Schminke: Minister Ehlen hat die Rasseliste für Kampfhunde in Niedersachsen selbst abgeschafft Karin
Stief-Kreihe | Ronald
Schminke |
Minister Ehlen trägt die politische Verantwortung für die immer wieder vorkommenden Unfälle mit Kampfhunden, erklärt der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ronald Schminke. Bestimmte Rassen stehen unumstritten im Verdacht, dass von ihnen erhöhte Gefahren gerade für Kinder ausgehen, so Schminke weiter. Aber Minister Ehlen konnte die Rasseliste für Niedersachsen nicht schnell genug, nämlich kurz nach seinem Amtsantritt 2003, abschaffen. In fast allen Bundesländern gelten Rasselisten, die die sogenannten Kampfhunde als gefährlich aufführen oder bei denen Gefährlichkeit vermutet wird. Schminke: Nachdem auch Sachsen-Anhalt nachgezogen hat fehlt eine solche Liste nur noch für Niedersachsen und Thüringen. Somit stellt sich Niedersachsen wieder einmal mehr als trauriges Schlusslicht dar. Mit einer Auflistung seien gefährliche Hunde jedoch besser kontrollierbar und die Sicherheit der Bevölkerung werde erhöht, so Schminke. Die Halter würden dann verpflichtet, sich über die geltenden Rechtslage zu informieren, und müssten dann Vorkehrungen wie zum Beispiel die Anschaffung eines Maulkorbes treffen. Die agrarpolitische Sprecherin der SPD, Karin Stief-Kreihe, fordert die Landesregierung auf, den Forderungen der Deutschen Kinderhilfe und des Deutschen Kinderschutzbundes endlich nachzukommen, bevor noch mehr Kinder zu Schaden kommen. Stief-Kreihe: Bereits im vergangenen Jahr hat Minister Ehlen angekündigt, das Hundegesetz zu ändern. Es blieb jedoch leider bei der Ankündigung. Ehlen muss jetzt endlich handeln. PM im PDF-Format |